Stromspeicherung soll gefördert werden

18.01.2013, laut Pressemeldung der Frankfurter Rundschau will die Bundesregierung bereits ab Ostern 2013 Stromspeicher fördern. Die Förderung soll aus einem KfW Fördertopf zur Verfügung gestellt werden.

Mit einer Photovoltaikanlage ohne Speichersystem kann bei normalen Haushalten ein Stromeigenverbrauch von 20- 30 % erreicht werden. Durch Speichersysteme kann dieser, die Wirtschaftlichkeit fördernde Eigenverbrauch, deutlich erhöht werden. Parallel werden hierdurch die öffentlichen Netze entlastet.

Eine aktuelle Studie des Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE kommt zu dem Schluss:

„Die Solarstromspeicher entlasten die Stromnetze, indem sie die Einspeisung ins Netz vom Zeitpunkt der Stromerzeugung entkoppeln. Sie tragen aktiv dazu bei, eine gleichmäßige Spannung und Frequenz der Stromnetze zu halten und übernehmen damit wichtige Aufgaben für das Netzmanagement“, erklärt Prof. Dr. Bernd Engel, Netzexperte der TU Braunschweig, wie Solarstromspeicher das Stromnetz stabilisieren können.

Auch Jörg Mayer, Geschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar), begrüßt die Ankündigung des Bundesumweltministeriums. „Solarstrom-Anlagen, die mit staatlich geförderten Speichern kombiniert werden, sollten ihre Einspeiseleistung für die gesamte Vergütungsdauer der Anlage reduzieren. Auch damit tragen die Anlagen-Betreiber dazu bei, dass die Einspeisung des Sonnenstroms sich gleichmäßiger auf die Netze verteilt und Produktionsspitzen vermieden werden. Durch die geringere Einspeisung in das Netz reduziert sich der Bedarf an neuen Stromnetzen. Außerdem wird der selbst genutzte Solarstrom nicht vergütet und entlastet das Umlagekonto für Ökostrom im erheblichen Maße“, so Jörg Mayer (BSW). rr