Strafzölle für Module, Zellen und Wafer aus China

Die Europäische Union hat am 06.03.2013, im Rahmen des Anti- Dumping- Verfahrens mit der Registrierung von Importen, mittels kristallinem Silizum gefertigter Module, Zellen und Wafer aus der Volksrepublik China begonnen. Alle Importe müssen seit dem 06.03.2013 angegeben werden. Es ist zu erklären woher die Produkte stammen und aus welchem Land sie eingeführt wurden. Auf diese Produkte wird dann eventuell zu einem späteren Zeitpunkt ein Strafzoll erhoben.

Für die Entscheidung ist z. Zt. als Termin der 06.06.2013 angesetzt. Würde dann entschieden, dass Anti- Dumping- Zölle erhoben werden (dies ist bis zum Registrierungsstart 06.03.2013, max. aber für 90 Tagen, rückwirkend möglich) müsste das einführende Unternehmen die heute unbezifferten Zölle nachbezahlen.

Wir bitten unsere Kunden um Verständnis, dass ein solches wirtschaftliches Risiko vollkommen untragbar ist. Wir sehen uns z. Zt. außer Stande, über unseren verzollten Lagerbestand hinausgehende, chinesische Module, anzubieten.

Dank der „dilletantsichen Schnellschuss- Politik“, diesmal auf EU Ebene, werden Unternehmen ebenso wie Kunden stark belastet. Bis Heute ist weder absehbar ob Zölle erhoben werden, noch ist geklärt wann und in welcher Höhe dies geschehen soll! Klar geregelt ist jedoch, das im Falle der Erhebung der Importeur, ggf. auch rückwirkend dafür haften soll. Das z. Zt. gänzlich unkalkulierbare Risiko, bei einer Entscheidung für Zölle, liegt damit voll auf den Schultern der Importeure.